Wolf Suschitzky

Work

25,00 - 30,00

2020, Hardcover
20.6 x 27.5 cm, 128 Seiten
72 S/W-Abbildungen
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Text: Kurt Kaindl, Peter Schreiner
Sprache: Deutsch, Englisch
Hg: Brigitte Blüml-Kaindl, Kurt Kaindl, Peter Schreiner
Design: Valentin Backhaus
FOTOHOF edition, Bd.: 304
Erschienen in der Reihe: Fotohof archiv
ISBN: 978-3-903334-04-5, 978-3-903334-05-2
Wolf Suschitzky – Work stellt den Anfang einer Buchreihe dar, die Einblick geben soll in die stetig wachsenden Bestände des FOTOHOF archiv. Ihr erster Band ist den fotografischen Arbeiten von Wolf Suschitzky gewidmet, dessen Nachlass seit 2018 in Salzburg aufbewahrt und erschlossen wird. Die Auswahl von Bildern, die dabei zur Darstellung kommt, ist nicht vom Anspruch geleitet, dieses umfangreiche, sich von den frühen 1930er Jahren bis ins 21. Jahrhundert spannende Werk in seiner Gesamtheit abzubilden. Vielmehr fällt die Auswahl anhand des Themas „Arbeit“ auf einen im Werk des gebürtigen Wieners Wolf Suschitzky allgegenwärtigen Stoff und richtet so den Blick auf gewisse Kontinuitäten in einer von Emigration und Exil durchbrochenen Biografie.
Wolfgang Suschitzky (*1912) wächst in einer mehr dem Sozialismus als ihren jüdischen Wurzeln verbundenen Familie auf. Sein Vater ist Mitbegründer des Anzengruber Verlags und der ersten sozialdemokratischen Buchhandlung Wiens. Seine fotografische Ausbildung erhält Wolf Suschitzky an der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt. 1934 verlässt er unter dem Eindruck des Austrofaschismus Österreich. Er geht zunächst in die Niederlande und ein Jahr später nach London. Hier arbeitet Wolf Suschitzky für Zeitschriften wie Picture Post, Illustration und Lilliput und findet Anschluss an die britische Dokumentarfilmbewegung. Nach Kriegsausbruch wird er als feindlicher Ausländer zunächst mit einem Arbeitsverbot belegt. Ab 1942 ist er wieder als Kameramann tätig und 1944 an der Gründung der Filmkooperative DATA beteiligt. In der Nachkriegszeit dreht Wolf Suschitzky zunehmend auch Kurz- und Spielfilme, darunter Klassiker wie No Resting Place (1951), Ulysses (1967) und Get Carter (1971). Neben seinem filmischen entsteht auch ein umfangreiches fotografisches Werk, das Wolf Suschitzky als kühlen, niemals aber gleichgültigen Beobachter sozialer Verhältnisse zeigt.
2016 ist Wolf Suschitzky im Alter von 104 Jahren in London gestorben.

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